Lernziele

1. Grundlagen: Konzepte und Methoden

Ein zentrales Ziel des Masterstudiengangs ist, dass die Studierenden ihre Kenntnisse über verschiedenen Konzepte und Methoden der Zukunftsforschung systematisieren und vertiefen. Behandelt werden im ersten Abschnitt des Studiums zum Beispiel Methoden wie Szenario-Technik, Trend-Impact-Analyse oder das Delphi-Verfahren. Außerdem werden verschiedene Verfahren der partizipativen Zukunftsgestaltung wie zum Beispiel Zukunftswerkstatt oder Visioning diskutiert.

2. Anwendung: Einsatzfelder

In der zweiten Phase eignen sich die Studierende Kenntnisse über wichtige Einsatzfelder der Zukunftsforschung an. Sie lernen, die verschiedenen Interessen und Handlungslogiken der Adressaten zukunftsorientierter Forschung zu unterscheiden und die Methoden der Zukunftsforschung entsprechend der Forschungsfrage und des -gegenstands auszuwählen und einzusetzen. Dabei sollen die Studierenden auch eigene Studien konzipieren und Felder von besonderem Interesse identifizieren.

3. Praxistransfer

Im letzten Abschnitt des Studiums werden die Kenntnisse über Konzepte, Methoden auf der einen und Einsatzfelder auf der anderen in die Praxis übertragen. Die Studierenden entwickeln ein umfassendes Verständnis des realen Forschungsprozesses und lernen, das Wirksamwerden von Zukunftswissen zu unterstützen, etwa durch Publikation der Ergebnisse, die Vorbereitung von „Change-Prozessen“ etc. Vorgesehen ist hierzu ein einsemestriges Praktikum, das auch Grundlage der Master-Arbeit sein soll.

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